die wörter statt der pupillen sich bewegen lassen= revolutionär

je schlechter etwas geschrieben ist, desto schneller muss ich es lesen; muss umgekehrt proportional zum grad x der abgestandenheit und banalität der sätze y mal die zeit komprimieren. so lese ich manch standard- zeitungsartikel in ein paar sekunden oder einen 500-seiten-trash-SF in 5, 6 stunden.
nun gibt es aber leider- gott hab erbarmen- eine absolute pupillenvertikalitäts-hin-und-her-huscherei- grenze, sodass ich die kronenzeitung z.B. gar nicht lesen kann. die für diese zeitung nötige lesegeschwindigkeit würde meine pupillen in irgendeiner ecke hängen bleiben lassen, es wäre dann das weiße in meinen augen zum vorschein gebracht- und solch leute sehen ja immer bisschen verrückt aus, die das so machen. will ich also nich.
eine letzte möglichkeit, fällt mir ein, könnte man so ausüben: den blickfokus statisch genau in die mitte des textes richten und dann diesen von allen seiten zusammenziehen wie ein gravitationszentrum. die zeilen werden zu zentripetal bewegten spiralen verfügt und in der mitte verschluckt. wo ja ich bin und sauge und schlucke. schmatze, spucke und patze. und fitzefitzefatze, weil is ja da bei auch egal.

doch:
ob dies reicht?

demnächst.


hier ein, wie ich finde, beglückendes kleines klavierstück.
viel spaß.

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